Hunde "von den Kumutschen"
Komondor und Kaukasischer Owtscharka

akt. 21.07.2004
Unser Kaukasen C-Wurf ist am 19. Juni 2004 gefallen !

... die ganze Brut am ersten Tag
Und das sind wir alle
Am 19. Juni hat unsere Mázsa ihren zweiten Wurf - unseren Kaukasen C-Wurf - auf die Welt gebracht. Es waren ein Rüde, vier Hündinnen und eine Totgeburt. Die Totgeburt rührt vermutlich daher, daß es unserem lieben Nachbar einen Tag vor dem Werfen wieder einmal gefallen hatte, unsere Meute durch den Zaun hindurch aufzugeilen, wodurch die beiden alten Hündinnen kurz aber heftig übereinanderhergefallen sind - das Adrenalin muß ja irgendwie abgebaut werden. Dabei ist wohl ein Welpe noch im Bauch der Mutter auf der Strecke geblieben.

Die Geburtsgewichte lagen zwischen 500g und 700g; da waren also zwei richtige Monsterbacken dabei - beides Hündinnen! Inzwischen - nach zwei Wochen - bringen sie zwischen 1,3 und 1,5 kg auf die Waage; die Gewichte haben sich also relativ angeglichen.

Es ist die gleiche Verpaarung wie beim letzten Wurf, also wieder mit dem ungarischen Deckrüden BKHCH Bércrehágó Alex. Dies auch deswegen, weil die Welpen aus dem letzten Wurf sich sowohl physisch als auch psychisch prachtvoll entwickelt haben.
... die ganze Brut ein wenig später
... jetzt sind wir schon ein bißchen größer

... die ganze Brut ein wenig später
... und wieder bei der Mama
Da das ganze also letztendlich eine Wiederholung des vorangegangenen Wurfes ist, wollen wir hier nicht das ganze Drumherum vom letzten Mal noch einmal bringen. Der Ablauf ist ja - wenn hoffentlich keine Komplikationen mehr auftreten - genau der gleiche. Wir wollen aber trotzdem damit beginnen, wieder eine neue Welpengalerie für diesen Wurf einzurichten, denn falls Sie ein Interessent für einen Welpen aus diesem Wurf sind, möchten Sie ja wohl die jetzigen Welpen sehen und nicht die aus dem letzen Wurf.

Jetzt - in der dritten Woche - fangen sie auch an, sich mit der Umwelt auseinanderzusetzen; das sind zunächst einmal Kämpfe mit den Papierwindeln in der Wurfkiste. Aber auch die Grenzen der Wurfkiste sind nicht mehr tabu; mit allen Gummibeinchen, die sie haben, versuchen sie, diese Barriere zu überwinden und das weitere Umfeld zu erforschen.
Im Alter von drei Wochen haben wir nun begonnen zuzufüttern - und zwar beginnend mit Tartar. Die Kleinen haben das gefressen als hätten sie noch nie etwas anderes gekriegt. Es ist ihnen auch hervorragend bekommen - keine Probleme mit der Verdauung. Nun bekommen sie inzwischen auch das "Puppy Porrige" von unserer Hundefutterfirma, wonach sie sich gegenseitig immer ausführlich ihre vermatschten Schnäuzchen ablecken.
Das Zufüttern war auch insofern nötig geworden, als die Kleinen im Alter von 3 Wochen erstmals entwurmt werden müssen; und das geht halt nur, wenn man die zerbröselten Pillen in Futter einpackt, an das sie gewöhnt sind und das sie gerne mögen. Zwei Tage später haben sie ihr Tartar ebenso gierig verschlungen, ohne zu merken, daß sie gleichzeitig die Bröselpillen mitgefressen haben.

... die Brut noch ein wenig später
... jetzt sind wir schon über eine Woche groß

Ja, und am Tag nach ihrem dritten (Wochen-) Geburtstag war es dann soweit. Alle entflohen aus der Wurfkiste, blieben auch nach einem Zurücksetzen dahin keine Minute lang darin - die Teufelchen haben ja eine Energie, da kann man immer nur wieder staunen. Jedenfalls war die Kindergartenzeit endgültig vorbei.
Also fand der Umzug ins Wohnzimmer statt, von wo aus sie auch auf einen großen Balkon gelangen können. Aber: Im Untergeschoß mit der Wurfkiste waren sie von unseren drei weiteren großen Kaukasinnen abgeschirmt; diese konnten zwar immer alles Geschehen - vom Werfen angefangen - von oben aus beobachten, aber nicht dazukommen. Wir haben ihnen zwar die Kleinen immer wieder zum Beschnuppern vor die Nase gehalten, aber wie werden sie ihre neuen Rudel-"Würmchen" tatsächlich aufnehmen?
Man sollte noch dazu sagen, daß es sich bei den dreien um die Hündin Sóska handelt, die wir zusammen mit der jetzigen Mutter Mázsa gleichaltrig aus Ungarn geholt hatten, und um zwei Hündinnen - Dízsa und Dézsma -, die wir aus dem letzten Mázsa-Wurf behalten haben, und die inzwischen 21 Monate alt sind.

Dízsa, die große Schwester

Und wie das abgelaufen ist, können Sie auf Seite 3 und folgenden unserer Welpengalerie-C bildlich erkennen. Die hier links abgebildete Dízsa ist eine dieser beiden Schwestern, die dort mit einem Welpen spielt. Das hat sie von Anbeginn an getan, und als die Kleinen anfangs mal versucht haben, bei der neuen Ersatzmutter die Zitzen zu finden, hat sie sich brav auf die Seite gelegt und sogar das Hinterbein angehoben, um freien Zugang dazu zu schaffen; aber da war halt nichts.
Die ersten Male hat die Mutter (pflichtgemäß!) zwar leicht gebrummt, hat sich dann aber rasch zur Seite gelegt, und war offenbar gar nicht so unglücklich darüber, ein wenig Ruhe von ihrer Brut zu haben.


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